Kategorien-Archiv Uncategorized

VonMechthild Böhr

Handlungsresultate im Winter

Auch im Winter lassen sich wunderbar „Schneide- und Bastelspiele“ finden, in denen Verbpartikeln oder kleine Wörter ihre Berechtigung finden:

Papier zu Schneeschnipseln schneiden: „ab“, „noch“, „brr, kalt“…

Symbol metacom A. Kitzinger

oder wie wäre es mit

Watte auf Papier kleben als Schnee oder Schneemann

Auch die Kleinen lieben es, mit Schere und Kleber zu hantieren, sehen sie das doch immer wieder bei ihren Bezugspersonen, die sie sicher gerne imitieren möchten!

VonMechthild Böhr

Zum Nachhören

In der ARD Audiothek SWR 2 Wissen gibt es einen interessanten Beitrag zum Thema „Geheimnisse – Lust und Last des Schweigens“.

Auch in unseren Therapien begegnen wir gelegentlich Geheimnissen, die möglicherweise die Entwicklung des uns vorgestellten Kindes beeinflussen. Das können Geheimnisse sein, die uns offenbart werden, dem Kind aber nicht. Oder es gibt Unausgesprochenes, das im Austausch mitschwingt – manchmal sogar neative Schwingungen verbreitet.

Der Hörbeitrag geht dem Schweigen nach, streift dabei jedoch nicht nur belastende, sondern auch aufregende Geheimnisse. Was macht es nicht für eine Freude, eine Geburtstagsüberraschung zu verschweigen!

VonMechthild Böhr

Symbolisches Spiel und Spracherwerb

Seit wir uns mit dem Zollinger-Therapiekonzept beschäftigen, kommt immer wieder die Frage auf: Weisen die Entwicklungen im Bereich Symbolspiel wirklich auf Entwicklungen im Bereich Spracherwerb hin?

Hat es also tatsächlich eine empirisch belegbare Bedeutung, das Symbolspiel von Kindern zu beobachten, um Auskunft über ihren Sprachentwicklungsstand zu bekommen?

Sara Quinn et al. haben 35 Studien neu gelesen und verglichen, die o.g. Frage zum Thema hatten. Ihr Fazit ist: Es gibt zumindest eine signifikante Verbindung, die sie „small to medium“ nennen.

Üben wir uns also immer wieder darin, das Symbolspiel unserer kleinen Patienten gut zu beobachten! So können wir Schlüsse ziehen, die uns den Stand der jeweiligen Sprachentwicklung besser verstehen lassen!

Den Zugang zum Artikel finden Sie unter: sciencedirect.com in der Zeitschrift Developmental Review des Elsevier Verlags im Vol. 49 9/2018